Am vergangenen Freitag stand in unserem Dojang ein besonderer Termin im Kalender: die nächste KUP-Prüfung im Taekwondo. Insgesamt 17 Prüflinge stellten sich der Herausforderung – und das mit großem Erfolg. Am Ende des Prüfungstages konnten wir ein starkes Ergebnis verkünden: Alle 17 Sportlerinnen und Sportler haben ihre Prüfung bestanden.
Dieses geschlossene Ergebnis ist nicht selbstverständlich und zeigt eindrucksvoll, wie engagiert und konzentriert sich unsere Mitglieder auf diesen Tag vorbereitet haben.
Intensive Vorbereitung im Training
In den Wochen vor der Prüfung wurde gezielt an den geforderten Inhalten gearbeitet. Neben der technischen Ausführung lag der Fokus besonders auf Präzision, Körperspannung, Reaktionsfähigkeit und sicherem Auftreten. Eine Gürtelprüfung bedeutet immer, das Gelernte unter Beobachtung und mit einer gewissen Anspannung abzurufen – eine Herausforderung, die alle Teilnehmer mit Bravour meisterten.
Unsere Trainerinnen und Trainer achteten dabei nicht nur auf saubere Techniken, sondern auch auf Disziplin, Respekt und das richtige Verhalten im Dojang. Taekwondo ist mehr als nur Sport – es ist auch eine Schule für Konzentration, Durchhaltevermögen und gegenseitige Wertschätzung.
Die Prüfungsinhalte
Die Prüflinge mussten sich in mehreren Bereichen beweisen, die fester Bestandteil jeder KUP-Prüfung sind:
Grundtechniken: Hier wurden klassische Basistechniken abgefragt: Stände, Blöcke, Schläge und Tritte mussten korrekt, kraftvoll und mit sauberer Technik ausgeführt werden. Besonders wichtig waren dabei eine stabile Körperhaltung, die richtige Spannung sowie exakte Bewegungsabläufe. Die Grundtechniken bilden das Fundament für alle weiteren Inhalte im Taekwondo.
Formen (Poomsae): Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den Formen. Die Prüflinge präsentierten ihre erlernten Bewegungsabläufe mit Konzentration und Ausdruck. Bei der Bewertung spielten nicht nur die Reihenfolge der Techniken eine Rolle, sondern auch Rhythmus, Dynamik, Blickführung und die korrekte Ausführung der einzelnen Techniken. Formen schulen Koordination, Gleichgewicht und das Verständnis für Technikabfolgen. Die Weiß- und Weiß-Gelb-Gurten mussten die Gibon Poomsae und die Kreuzform zeigen. Für die Gelb-Gurte war zusätzlich die Taeguk Il Jang Prüfungsform.
Zweikampf: Im Zweikampf zeigten die Sportlerinnen und Sportler ihr Können unter realistischeren Bedingungen. Hier standen Reaktionsfähigkeit, Distanzgefühl, Kontrolle und taktisches Verhalten im Vordergrund. Trotz aller Dynamik wurde stets auf Fairness und Sicherheit geachtet. Bei den Anfänger-Gürtel besteht die Zweikampf-Disziplin aus Step-Schule und Kicks auf die Bratze. Diese dienen als Vorbereitung auf den richtigen Zweikampf.
Theorie: Auch theoretisches Wissen gehört zu einer vollständigen Prüfung. Abgefragt wurden unter anderem koreanische Fachbegriffe, Grundregeln des Taekwondo sowie wichtige Verhaltensregeln im Training. Damit wird sichergestellt, dass die Prüflinge nicht nur technisch, sondern auch inhaltlich mit ihrem Sport vertraut sind.
Die neuen Graduierungen
Am Ende des Tages konnten folgende Graduierungen verliehen werden:
- 3 grüne Streifen
- 4 gelbe Streifen
- 10 gelbe Gürtel
Jede einzelne Graduierung ist ein sichtbares Zeichen für Fleiß, Trainingsbereitschaft und persönliche Weiterentwicklung. Besonders die neuen Gelbgurte haben einen wichtigen Meilenstein erreicht und den Schritt vom Anfängerbereich in die nächste Entwicklungsstufe gemeistert.
Ein starkes Zeichen für unseren Verein
Dass alle 17 Prüflinge ihre Prüfung bestanden haben, ist ein großartiges Ergebnis für unsere gesamte Vereinsgemeinschaft. Es zeigt, wie gut die Trainingsarbeit funktioniert und mit welcher Ernsthaftigkeit unsere Sportlerinnen und Sportler bei der Sache sind.
Wir gratulieren allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ganz herzlich zu ihrer bestandenen Prüfung. Macht weiter so: wir freuen uns darauf, euch auf eurem weiteren Weg im Taekwondo zu begleiten und gemeinsam die nächsten Ziele anzugehen.
Die nächste Prüfung kommt sicher: voraussichtlich im Herbst.







































